Wer nicht wirbt, stirbt!

Sind Sie auch ein OPFER der Werbung?

Zahlreiche Werbeflyer in meinem Briefkasten, Anzeigen in Zeitschriften, Radiowerbung oder auch Namensrechte an Fußballstadien beeinflussen bewusst oder unbewusst mein Leben.

Die Zeit ist gekommen, sich mit dem Thema Werbung durch Versicherungen und Banken genauer zu beschäftigen. Damit dieser Blog nicht ins Endlose geht, zeigt er nur Fakten auf. Eine Meinung bilden sollte sich deshalb jeder selbst.

Zunächst die Fakten:

1. Namensrechte:

  • Allianz – München -> 6 Millionen pro Jahr
  • Signal Iduna – Dortmund -> 4 Millionen pro Jahr
  • Commerzbank – Frankfurt -> 3 Millionen pro Jahr
  • HDI – Hannover -> ca. 3 Millionen pro Jahr

Quelle »

2. Werbeslogans:
Slogans von Unternehmen, die nicht mehr existieren oder zu einem anderen Unternehmen gehören:

  • Dresdner Bank – jetzt Commerzbank: „Die Beraterbank“
  • Gerling – jetzt HDI: „Wir unternehmen Sicherheit.“
  • Postbank – noch Deutsche Bank: „Schließlich ist es Ihr Geld.“
  • Hamburg-Mannheimer – jetzt Ergo: „Mehr vom Leben“

Quelle »

3. Anzeige am Beispiel der Commerzbank
„Weil wir hinter jedem Geschäftskunden eine persönliche Erfolgsgeschichte sehen.“ -> siehe mein Blogbeitrag vom November 2014!

4. Flyerwerbung am Beispiel der Targobank
Ein gemaltes Herz mit dem Spruch „Das was ich will, bist Du“.

Was sollen uns die Fakten sagen?
Was soll uns diese Werbung vermitteln?

Vielleicht stelle ich einfach folgende Fragen. Diese sind leicht provokativ, aber sie sollen bewusst zum Nachdenken anregen.

  • Wieso können Versicherungen Millionen in Namensrechte investieren, streichen aber auf der anderen Seite Überschüsse bei ihren treuen Kunden?
  • Ist es legitim, dass eine Bank, die vom Steuerzahler gerettet wurde, Millionen in Namensrechte investiert?
  • Die Postbank (gehört noch zur Deutschen Bank) wirbt mit den Slogan „Schließlich ist es Ihr Geld.“ und die Deutsche Bank mit „Vertrauen ist der Anfang von allem.“ Wie passen diese Aussagen zu Straf- und Bonuszahlungen in Milliardenhöhe? Ergänzend plant die Deutsche Bank einen Strategiewechsel.„Trennung vom Privatkunden“ – sollte man so einer Bank vertrauen und in einer Geschäftsbeziehung mit diesem Haus stehen?
  • Was will die Targobank mit mir? Will sie mein Geld oder mich in die Schuldenfalle ziehen? Wenn diese dann zugeschnappt hat, bekomme ich dann auch noch Herzen oder eher Schmerzen?

Als kurzes Fazit mische ich einfach die Slogans:
Die Beraterbank hat mit Sicherheit alles unternommen, dass die Unternehmen mehr vom Leben haben. Schließlich war es Ihr Geld.
Dies ist genau der Punkt, den ich zum Ausdruck bringen möchte. Mir geht es nicht um den kleinen und seriösen Bankberater am Schalter. Ebenso sollte man den Hut vor angestellten Versicherungsvertretern ziehen, die auch an einem Sonntag noch einen Schaden aufnehmen. Mir geht es um die Unternehmen und die Angestellten, welche teilweise die Relation zu anderen Branchen verloren haben.
Jeder Mensch kann und soll seine eigene Entscheidung treffen, wenn er ein Produkt kauft oder eine Dienstleistung empfängt. Doch niemand sollte blind der Werbung oder Namen vertrauen. Hinterfragen Sie lieber vorab das Unternehmen und den entsprechenden Mitarbeiter.

Aber wie gelungenes Marketing in der Finanz- und Versicherungsbranche aussehen kann, sehen Sie unter folgendem Link:
https://www.youtube.com/watch?v=2zTWGtoNX1A

P.S.: Wollen Sie etwas ändern? Dann http://www.bankwechsel-jetzt.de

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